Die Idee
Die Kirchgemeinde Belp-Belpberg-Toffen hat mit ihren zwei Standorten ein grosses bauliches Potential, und mit ihrem bunten Kreis an Mitarbeitenden und Freiwilligen viel Engagement und Herzblut für die Menschen. Mit diesen Kräften möchten attraktive Begegnungszentren sein. Wir wollen unsere Mitglieder auf niederschwellige Art einladen vorbeizukommen, statt vorbeizugehen und gemeinsam, statt einsam eine zukunftsfähige Kirche gestalten. Damit ein Begegnungszentrum funktioniert, braucht es fünf Begegnungsplattformen: Essen und Trinken; zweckfreies Verweilen; Spielen; sich informieren; Feiern.
Ziele
An den beiden Standorten der Kirchgemeinde entstehen attraktive Begegnungszentren mit niederschwelligen Angeboten für alle Generationen und Milieus.
Die Vorteile des jeweiligen Standorts (Dorfzentrum Belp; Naturraum Toffen) werden profiliert und optimal genutzt.
Menschen (neue und die, die schon da sind) kommen miteinander in Kontakt. Vernetzung wird möglich.
Wir begegnen der zunehmenden Individualisierung und Einsamkeit in der Gesellschaft und bieten gastfreundliche Innen- und Aussenräume als Anlaufstellen.
Unsere Kirche wir sichtbarer, mit unseren Angeboten, unseren Mitarbeitenden und unseren Werten.
Drinnen und draussen wird besser verbunden. Es entstehen niederschwellige Annäherungszonen.
Wir werten unsere Anlagen ökologisch auf, im Sinne der Bewahrung der Schöpfung und gemäss den Vorgaben des «Grünen Güggel».
Wir nutzen das Instrument der «niederschwelligen Drehscheibe».
Einfach und unkompliziert
Einfach und unkompliziert von einem Begegnungsort zum nächsten kommen – das ist die niederschwellige Drehscheibe: Spielplatz → Bistro → Naturraum → Offene Kirche →…Ebenso besteht eine hohe Durchlässigkeit von den niederschwelligen Angeboten zu den höherschwelligen Angeboten wie Gottesdienste, Gruppen oder Konzerte.
Mit der niederschwelligen Drehscheibe schafft die Kirche einen Ort, der von den Menschen spontan aufgesucht werden kann. Sie gestaltet in ihren Räumen innen und aussen eine leicht zugängliche und benutzungsfreundliche Gesamtanlage mit Öffnungszeiten, Ansprechpersonen, Infrastruktur und vielfältigen Handlungsmöglichkeiten wie verweilen, begegnen, austauschen, spielen, essen und trinken, und, für einen kirchlichen Ort naheliegend, eine Kerze anzünden. Dieser Ort ist attraktiv, anziehend, gastlich und schafft einen Markt der Interessen. Er ist generationenfreundlich, denn Jung bis Alt können sich dort selbstbestimmt bewegen. Es hat Raum für das Nebeneinander, Miteinander und Durcheinander; Nähe und Distanz werden individuell gewählt. Selbstorganisierte Gruppen finden hier Raum für ihre Ideen. Es gibt kein fixes Programm, man kann sich aber bei Interesse, falls gerade ein Programm angeboten wird, in dieses einklinken.
Attraktive Aussenräume haben eine wichtige Funktion als Annäherungszonen.
Das Kirchenteam bietet dafür den gastlichen Rahmen, ist zu definierten Zeiten ansprechbar, leitet den Betrieb, bewirtschaftet die Räume und die Infrastruktur, und vernetzt nach innen und aussen, als Teil ihres Auftrags.