Sonnenstube der Schweiz - Seniorenferien 2018

September 2018 - Die Sonnenstube der Schweiz hat uns wahrlich viel Sonne und Wärme beschert!
Mit 25 unternehmungslustigen Seniorinnen und Senioren fuhren wir nach Locarno Monti, wo wir uns im Hotel Casa Lumino für eine Woche verwöhnen liessen. Von dort aus erkundeten wir das Maggia- und Verzascatal, den Hausberg Cardada, die Isole di Brissago, Madonna del Sasso und die sportlichen Wandersleute kamen auch auf ihre Kosten. Die Gemeinschaft wurde sehr geschätzt und ein Highlight war nebst dem leckeren Tessinerbuffet die Musikgruppe "Vent Negru", die uns auf eine musikalische Reise in die Dörfer und Geschichten des Tessins mitnahm. Vorerst sagen wir arriverderci und ciao amici!

Mitarbeiterausflug 2018

August 2018 - Donnerstag, 23. August, 08.50 Uhr, Treffpunkt Bahnhof Bern:
Das Gewusel im Bahnhof Bern war auch am heutigen Tag gross. Trotzdem fanden sich die von allen Seiten herbeiströmenden "Refbelper" sofort. 16 Mitarbeitende der Ref. Kirche Belp-Belpberg-Toffen trafen sich zum alljährlichen Mitarbeiterausflug. Jeweils ein Duo organisiert den Tag. 2018 waren dies die beiden Katechetinnen Hanni Jungen und Gabriella de Baptistis. Über das Programm wurden die Teilnehmenden im Vorfeld nicht orientiert, denn das soll jeweils eine Überraschung sein. Nur soviel: alle mussten sich ein Bahnbillett nach Aarau besorgen. So machte sich die Gruppe auf den Weg nach Aarau. Bereits im Zug gab es ein Znüni: Orangenjus und Gipfeli und sogar - zur Überraschung aller - ein Sackgeld zum "gänggele".

Ein kurzer Spaziergang vom Bahnhof aus führte uns zur renommierten Glockengiesserei Rüetschi AG. In einem ausführlichen Vortrag führte uns der Patron des Hauses in die Geheimnisse rund ums Glockengiessen ein. Unser Sigrist Martin Rüfenacht hätte dies glatt unter Weiterbildung abbuchen können. Jedenfalls waren etliche Zuhörer froh, als man sich im Herzstück des Betriebs, der Glockengiesserei, die Beine etwas vertreten und sich das vorher Gehörte nun hautnah ansehen konnte.

Zum Zmittag spazierten wir zu einem speziellen Restaurant, dem "Heimgarten". Der Heimgarten Aarau ist ein Wohnheim und bietet Frauen mit besonderem Betreuungsbedarf ein Zuhause. Es bietet vorübergehend oder dauerhaft betreute und begleitete Wohnplätze, interne Beschäftigungs- und geschützte Arbeitsplätze an.
Wir wurden im lauschigen Innenhof Willkommen geheissen und durften am sorgfältig hergerichteten langen Tisch Platz nehmen. Es gab ein wunderbares Salatbuffet und Pizza, die jeder selber belegen durfte. Im Handumdrehen wurden uns die im hauseigenen fahrbaren Pizzaofen gebackenen Pizzas serviert. Die Heimleiterin und einige Bewohnerinnen sorgten rundum für unser leibliches Wohl.

Nach dem Mittagessen blieb Zeit zum Stöbern im betriebseigenen Second-hand-Shop, der mit hochwertigen Kleidern, selbstgebastelten und genähten, gestrickten Mitbringseln gut bestückt war. Andere bummelten durch die malerische Altstadt oder genossen am Ufer der Aare das schöne Wetter.

Letzter Programmpunkt war die Besichtigung des Turms der Stadtkirche, wo wir die grossen Glocken, das schöne mechanische Uhrwerk und der spezielle Innenraum der Kirche mit den faszinierenden Glasfenstern und der imposanten Orgel besichtigen durften. Zum Glück ergossen sich die aufgezogenen Regenwolken während der Besichtigung über der Stadt, so dass wir anschliessend ein regenfreies Gruppenfoto vor dem Gerechtigkeitsbrunnen schiessen konnten.

So ging ein erlebnisreicher Tag dem Ende zu. Herzlichen Dank den beiden Organisatorinnen.

Ausflug des interkulturellen Treffs "Teestube"

August 2018 - Mit rund 30 Erwachsenen und 30 Kindern ging es in diesem Jahr an den Murtensee. Zuerst besichtigten wir das schöne Städtchen mit den hübschen Häusern, Lauben und Geschäften. Viele von den Teilnehmenden kannten Murten noch nicht und waren begeistert. Einige wollen auch wieder kommen, um sich in Ruhe alles anzusehen. Die Gruppe kam nach rund 30 Minuten am Picknick- und Badeort in Muntelier an, wo die Kinder schnellstmöglich zum Schwimmen und planschen ins Wasser sprangen. Auch einige Mütter machten es ihnen nach und alle genossen den heissen Sommertag. Müde und glücklich sind wir alle wohlbehalten wieder in Belp angekommen. Für jegliche Mithilfe vom Freiwilligenteam und den Teilnehmenden vielen DANK! Für viele Personen aus dem Asyl- und Migrationsbereich, die über wenig finanzielle Mittel verfügen, ist dieser jährliche Ausflug das Highlight. So können sie etwas von unserer schönen Region kennenlernen. 

Zauberhaft

Juni 2018 - Am Samstag, 23. Juni, hiess es: Ihr seid alle herzlich eingeladen zu einem zauberhaften Begegnungsfest rund um die Belper Kirche! Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen vergnügten sich Jung und Alt von nah und fern an diesem zauberhaften Anlass. Viele Attraktionen und Möglichkeiten standen zur Auswahl, einander zu begegnen, sich sinnvoll zu beschäftigen oder sich bei Speis und Trank und in Gemeinschaft mit anderen wohl zu fühlen.

Von 15 bis 18 Uhr konnte man sich kreativ betätigen mit Mandala legen oder basteln. Res Hänni, der geniale Erzähler, vergnügte die Zuhörer im Pfarrhausgarten mit seinen Geschichten, Ingrid Tschirren las den kleinsten Gästen wunderbare Geschichten aus der Gschichte-Chischte vor, Jugendliche produzierten in der "Slime Factory" diese wunderliche, klebrige und elastische Masse zum Spielen, Kinder freuten sich über eine lustige oder furchtbar schöne Maske, die sie sich beim Kinderschminken aufs Gesicht malen liessen und viele Mädchen und Frauen liessen sich Arme und Hände mit Henna-Tattoos verschönern. Der Hit war ein menschlicher Töggelikasten, der vor der Pfruendschüür aufgebaut worden war und sich grosser Beliebtheit vor allem bei jugendlichen Teilnehmern erfreute. Da spielten die Yellow Dragons gegen die Holy Tigers oder Serbien gegen die Schweiz.
Daneben konnte man sich an der denkBAR mit Exponenten der Kirchgemeinde, Kirchgemeinderäten und -rätinnen sowie Pfarrerinnen und Pfarrern zum Anstossen und zu Gesprächen treffen. Die vier alkoholfreien Drinks "Holy Spirit - Jordan Splash - Halleluja Magic - Sweet Angel" fanden reissenden Absatz.

Um 18 Uhr begrüsste Kirchgemeindepräsident Werner Zingg die Gäste, umrahmt von den begeisternden Klängen des Pop-Chors unter der Leitung von Pascal Dussex und Markus Zehnder am Piano, welche die Zuschauer mit popigem Sound zum Mitsingen animierte. Anschliessend stand das Geniessen des Festtagsmenues - Chili oder Risotto mit Salat und Kaffee mit Kuchen - auf dem Abendprogramm.

Ein zauberhafter Tag ging danach zu Ende.

Frühlingsanlass 2018

April 2018 - Zusammen mit ca. 60 Freiwilligen und Ehrenamtlichen besuchten wir am Samstag, den 28. April die 1000-jährige Kirche Amsoldingen. Pfarrer Michel Wuillemin führte uns durch diesen magischen Ort. Anschliessend fuhren wir mit dem Car weiter zum Restaurant Möve in Faulensee, wo wir ein ausgiebiges Zvieri genossen. Nach einem kurzen Dankeswort vom Kirchgemeinderatspräsidenten Werner Zingg gab es ein feines Dessert. Die Firma Engeloch brachte uns am Abend wieder sicher zurück nach Belp!

Hau Kola! (Hallo Freund!)

April 2018 - Zusammen mit 36 Kids, 7 Jugendlichen aus der 8. Klasse und 3 Leiterinnen begaben wir uns auf die Spuren der Indianer. Gemeinsam erlebten wir zwei Tage als Indianer, Squaw oder Schamane mit allen Aufgaben die dazu gehören: Jagen, Kochen, Heilen, Feuer machen, Schmuck gestalten, Spielen, Singen, Tanzen… Die Sioux, Apachen und Cherokees haben alles gegeben! Es war ein toller Ferienpassplausch.

Rückblick Kirchensonntag

Februar 2018 -  „Unsere Geschichten erzählen“, war das Thema des diesjährigen Kirchensonntags. Dies hat das Vorbereitungsteam gleich auf die Idee gebracht, Herr Bronislav Erlich aus Belp anzufragen. Als einer der letzten Zeitzeugen und Überlebenden des Holocaust, ein Mann mit einer besonderen Geschichte. Andi Geu von NCBI Bern, einer Organisation die Themen wie Rassismus und Diskriminierung bearbeitet, hat ihn interviewt und die Gottesdienst-Teilnehmer mit persönlichen Fragen in die Feier einbezogen. Die Würdigung von Regierungsrat Christof Neuhaus hat zum Abschluss Bezug auf unsere schweizerischen und bernischen Themen von Diskriminierung hingewiesen. Der Gottesdienst und anschliessende Apero haben sich eines grossen Interesses erfreut.

Gemeindereise Ruanda

Februar 2018 - Eine gut gelaunte und interessierte Reisegruppe von 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbrachten während 12 Tagen eine abwechslungsreiche und horizonterweiternde Gemeindereise nach Ruanda. Besonders eindrücklich und bereichernd waren die schönen Kontakte zu den Kirchgemeindemitgliedern der EPR, Evangelical Presbyterian Church in Kigali. Unsere Gruppe besuchte einen Gottesdienst, wo wir warmherzig und offen Willkommen geheissen wurden. Pfarrer Frank Luhm hielt die Predigt und wir sangen Taizé- und Volkslieder. Eine Führung im Genocide Memorial Center gab uns tiefen Einblick in die schrecklichen Geschehnisse des Völkermordes. Sehr bewundernswert ist der Umgang der Bevölkerung auf dem Weg der Versöhnung, der von allen Seiten unterstützt wird. Durch einen Besuch bei Azizi Life konnten wir einen Einblick ins Leben der Kleinbauern gewinnen und selber mit der Harke den Boden bearbeiten. Sowohl Wasser holen wie auch die Tiere versorgen gehörten zu den Aufgaben. Im Anschluss gab es die Möglichkeit für einen Workshop in Tanz und Trommeln, Kochen, Weben, Konstrurieren eines Hühnerhauses, "Imigongo" Malen und damit tauchten wir tief in die ruandische Kultur ein. Zum Abschluss besuchten wir auf einer Safari den National Akagera Park mit den "big five". Die Menschen in Ruanda sind uns "Muzungus" (Weisse - Umherirrende) sehr freundlich und interessiert begegnet und so hoffen wir, dass sich unsere Wege eines Tages wieder kreuzen werden. Murabeho!

Interkulturelle Weihnachtsfeier "Teestube"

Von Jung bis Alt und aus verschiedenen Ländern feierten Menschen aus Belp ein interkulturelles Weihnachtsfest

Dezember 2017 - Zu Beginn konnte jede, jeder seine eigene Vorstellung und Freude am Weihnachtsfest aufs bunte Papier bringen und dann an den Weihnachtsbaum hängen. Durch unterschiedliche Religionen und Konfessionen kommt ganz schön viel Verschiedenes zusammen. Die Spiele, an denen alle mitmachten und Freude hatten  genossen wir und machten sehr hungrig! Das köstliche Buffet mit den Speisen, die Gäste mitgebracht hatten, war dementsprechend begehrt. Es wurden zwei Verschönerungsstationen angeboten, eine eritreeische Frau frisierte kunstvolle Hochsteckfrisuren und eine Frau aus Pakistan verschönerte Hände mit einem Henna-Tattoo. Die Kinder wurden von einem Mann aus dem Sudan mit Tiermotiven im Gesicht geschmückt. Danach warteten alle ganz spannungsvoll auf den Samichlaus, es ergriff auch die Älteren..... noch schnell wurde da und dort ein Reim geübt und manchmal blieb es vor Aufregung beim eigenen Namen sagen - auch das belohnte der gutgelaunte Samichlaus. Bei kurdischer Hochzeitsmusik wurde ein Kreistanz angeführt und die Stimmung war fröhlich und ausgelassen.

Popgottesdienst zum Reformationssonntag

November 2017 - Ist da jemand? So lautete der Titel des ersten POPGottesdienstes am Sonntag, 5. November und gleich zu Beginn wurde klar: Doch, so ziemlich alle sind da! Das kirchliche Zentrum war gut gefüllt mit jungen und alten Gottesdienstbesucher*innen. Dem schwungvollen Chorleiter Pascal Dussex und seinem gut gelaunten Chor gelang es schnell, die Gemeinde zum Mitsingen zu motivieren. Statt einer Predigt hatte das Pfarrteam eine szenische Interpretation zum titelgebenden Song erarbeitet. Beim anschliessenden Apéro konnten alle auf den gelungenen Start dieses Projekts anstossen! Unser Dank gilt allen, die bei der intensiven Vorarbeit, beim Offenen Singen und in der Arbeitsgruppe Pop mitgeholfen haben.

Ein paar Stimmen zum Anlass: „Es hat viel Freude gemacht im Chor mitsingen zu dürfen und euch Pfarrleute bei euren tollen schauspielerischen Leistungen erleben zu können. Habt ihr super gemacht, das ging wirklich unter die Haut!“ Esther „Es war „ä gfröiti Sach“ am Sonntag.“ Fränzi „Beflügelnd, begeisternd & berührend ... wunderbar wenn sich Menschen öffnen und Seelen sich berühren! Ich bin dankbar, dass ich dazu gehören durfte! Falls es weitere Popgottesdienste geben sollte, bin ich interessiert ...vor allem mit einem solchen herzhaften, begeisterungsfähigen Leader wie Pascal es ist, wäre es das Sahnehäubchen!! „Ich danke der gesamten Pfarrgemeinschaft für das unglaublich schöne Erlebnis.“ Grety „Einen wundervollen, besinnlichen Sonntag morgen durften wir im KIZE erleben und auch geniessen; die Nachhaltigkeit ist gross!“ Ursula

Pilgerwochenende Genfersee

September 2017 - Bei wunderbarem Herbstwetter waren wir, 22 Pilgerinnen und Pilger, am Bettagswochenende auf dem Jakobsweg unterwegs. Die Etappe führte uns von Montpreveyres oberhalb von Lausanne bis zum Weindörfchen Perroy in der Nähe von Rolle. 

Wir wanderten durch Wälder, Weinberge und sogar Kiwi-Plantagen, entlang den Gestaden des Sees und an lauschigen Bächen, durch Dörfer und Städte. Wunderbar war der Ausblick von der Kapelle Epalinges auf das Gebiet des Genfersees beim Mittagspicnic am ersten Tag. Zu den Höhepunkten des ersten Tages gehörten ebenfalls die Kathedrale von Lausanne und die Begegnung mit der deutschsprachigen Kirchgemeinde und deren Pfarrerin Eva-Sibylle Vogel in Morges, in der Chapelle La Couvaloup. Und am zweiten Tag folgte der krönende Abschluss mit Degustation im Weingut von Familie Gaillard in Perroy.

Das Wort von Jesus aus Johannes 15 vom Weinstock und den Reben passte zur Gegend, in der wir uns bewegten. Und gab uns viel Stoff zum Nachdenken darüber, wo wir unsere Lebensenergie finden und Frucht bringen im Leben: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht."